Beitrag Nr.6


Mixed Methods of Landscape Modelling



 
- Freiraumplanung & Civil Engineering - 2. Semester -
- Gruppenarbeit: 2 Studis -

 
 
Was war die Aufgabestellung?
Unsere Aufgabe bestand darin, einen Ort auf dem Campus Haste in Osnabrück mithilfe verschiedener Methoden des 3D-Modelling umzugestalten.

Was war die Herausforderung der Aufgabe:
Die Herausforderung der Aufgabe bestand darin, mithilfe verschiedener 3D-Modellierungsmethoden (CNC, 3D-Druck, 3D-Scan, Modellbau,...) eine Idee zur Umgestaltung unseres Campus darzustellen. Dies fand im zeitlich begrenzten Rahmen von einer Woche im Zuge des interdisziplinären International Students Program (ISP 2019) mit Studenten der University of Florida statt. Da wir mit vielen der Modellierungsmethoden bisher kaum oder gar keine Erfahrung hatten, gestaltete sich die Arbeit als fließender Prozess aus Lern-, Entwurfs- und Anwendungsphasen.

Welche Ansätze und Ideen sind für die Lösung der Aufgabe gefunden worden?
Unsere Idee war es, ein System von schwimmenden Elementen quer über das bestehende Regenrückhaltebecken zu schaffen, um den Teich sowohl zu verschönern als auch eine direkte Erlebbarkeit für Studenten und Campusbesucher zu ermöglichen. Anstatt ein fest installierten Steg haben wir ein System entwickelt, welches aus separaten Segmenten besteht, sodass der Steg nach Lust und Laune von Studenten verändert werden kann. Die 3D Modellierung hatte hierbei nicht nur den Zweck der Präsentation, sondern wurde gezielt von Beginn an in den Entwurfsprozess mit eingebunden.


 
Innovation: Welche Aspekte sind besonders kreativ und originell an der Arbeit?
-Neudenken der potentiellen Nutzung von rein funktionalen Anlagen (z.B. Regenrückhaltebecken)
-Verwendung verschiedener Modellierungsmethoden im Laufe des Entwurfsprozesses
-Entwicklung eines universell einsetzbaren Systems von Schimmkörpern, welche als kostengünstige und individuell anpassbare Alterative zu regulären Stegen dienen kann

Nachhaltigkeit: Welche Aspekte der Arbeit sind ökologisch, ökonomisch oder sozial nachhaltig?
-Unmittelbare Erlebbarkeit von Wasserflächen (-> Sensibilisierung für Naturräume)
-Geringer Materialbedarf; umweltfreundliche, kreislauffähige Materialien einsetzbar (z.B. Recyclingbzw. Cradle-to-Cradle-Kunststoff, FSC Holz,...)
-Geringe Materialkosten, keine Baukosten -> erhebliche Kostenersparnis